Trackingcontainer / EATMS.js

Übersicht

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Der eatms-Container dient zur Identifizierung und Wiedererkennung von Nutzern sowie zur Einbindung dynamischen Codes.
Er ersetzt den klassischen Tracking-Tag-Script-Code – wenn der eatms-Container eingebunden wird, muss der Tracking-Tag nicht zusätzlich eingebaut werden.

Vorteile durch den Einsatz als Tag-Manager

Der Einsatz des eatms-Containers als zentrales Verwaltungswerkzeug bietet folgende Vorteile:

Attributions-Tracking

Wichtige Hinweise

Implementierung

Implementierung

Grundsätzlicher Einbau

Grundsätzlicher Einbau

<script src="//SUB-DOMAIN/trck/etms/eatms.js"></script>

Implementierung

Parameter

Der eatms-Container kann durch URL-Parameter mit zusätzlichen Informationen angereichert werden:

Parameter Bedeutung Beispiel
campaign_id Kampagnen-ID &campaign_id=123
product Produktkennung &product=product123
pagetype Seitentyp (z. B. Landingpage, Checkout, etc.) &pagetype=landingpage
category Kategorie, in der sich der Nutzer befindet &category=shoes
disable_tags Verhindert das Nachladen von Tags &disable_tags=true
Implementierung

Beispiele

Minimaler Einbau

<script src="//SUB-DOMAIN/trck/etms/eatms.js"></script>

Mit Parametern (z. B. für Kampagnen, Produkte und Consent-Steuerung)

<script src="//SUB-DOMAIN/trck/etms/eatms.js?campaign_id=1&product=product123&pagetype=landingpage&disable_tags=true"></script>
Implementierung

Consent-Übergabe

Damit der eatms-Container DSGVO-konform eingesetzt werden kann, muss sichergestellt werden, dass keine Cookies oder Tags ohne die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers geladen werden. Der Container bietet hierfür verschiedene Mechanismen an, um den Consent-Status zu verarbeiten.

Es gibt grundsätzlich drei Wege, dies umzusetzen:


1. Übermittlung via GDPR-Parameter (TCF-Standard)

Der eatms-Container kann die Industriestandards GDPR und GDPR_CONSENT (TCF-String) interpretieren.


2. Steuerung über spezifische Parameter

Falls kein TCF-String verwendet wird, kann der Consent über einfache URL-Parameter im Script-Aufruf gesteuert werden.

A. Allgemeine Consent-Flags

Je nach Implementierung können individuelle Parameter übergeben werden. Der genaue Schlüssel (z. B. consent, gdpr, cmp=true) wird in Absprache mit der Datenschutz- und Technik-Abteilung festgelegt.

B. Gezielte Deaktivierung via disable_tags

Um das Nachladen von Tags (z. B. aus dem Tag-Manager) explizit zu verhindern, wenn keine Einwilligung vorliegt, kann die Variable disable_tags genutzt werden.


3. Bedingter Aufruf (Conditional Loading)

Alternativ zur Parameter-Steuerung kann die Ladegrenze direkt auf die Website-Logik verlagert werden.


Zusammenfassung der Parameter

Parameter Mögliche Werte Beschreibung
gdpr 0 oder 1 Aktiviert den DSGVO-Modus.
gdpr_consent [TCF-String] Übergibt den detaillierten Consent-String (IAB-Standard).
disable_tags true / false Verhindert bei true das Laden jeglicher Tags innerhalb des Containers.
consent true / false Individueller Flag (nach Absprache).

Hinweis: Die Wahl der Methode und die Benennung der Parameter sollten zwingend zwischen der Technik und der Datenschutz-Abteilung abgestimmt werden, um die rechtliche Konformität sicherzustellen.

Implementierung

Bedingungen einrichten

Der eatms wird neben seiner Funktion zum setzen von Cookies dazu genutzt, um externen Code auf der Seite zu platzieren, auf der der Container eingebunden wurde.

Damit nicht jeder Code auf jeder Seite ausgegeben wird, auf der der eatms Container eingebunden ist, können Bedingungen hinterlegt werden, die für die Ausspielung des eatms Containers zuständig sind.

Folgende Bedingungen stehen zur Verfügung:

image-20200722-133257.png

eatms.js auf Singlepage nachladen

Wenn der eatms-Container auf einer Website nicht beim Seitenwechsel neu geladen wird, weil die Seite an sich nicht neu geladen wird, gibt es die Möglichkeit, dies über eine Funktion zu tun:

Function:

text eaTms.reRun();

Eine andere Möglichkeit ist die Umsetzung über jQuery:

jQuery Funktion:

text $.getScript('//DOMAIN.DE/trck/etms/eatms.js?campaign_id=CAMPAIGN_ID');

Tagmanagement mit GET-Parametern diversieren

Über den Tagmanager ist es möglich, externe Skripte (eng.: scripts), wie bspw. Targetingpixel, auf Seiten auszugeben. Voraussetzung dafür ist, dass der Tagmanager auf der jeweiligen Seite integriert ist. Da aber nicht alle Skripte auf allen Seiten ausgegeben werden sollen, empfiehlt es sich, den Tagmanager mit weiteren Informationen anzureichern. Diese Informationen können dazu genutzt werden, um sie als Bedingung für die Ausspielung von Skripten zu nutzen. Dadurch wird gewährleistet, dass nur die notwendigen Skripte ausgespielt werden.

Daher empfehlen wir folgendes Vorgehen:

An den Tagmanager werden die Informationen über die Seite, auf welcher der User sich gerade befindet, mit einem GET-Parameter* angehangen. Wir empfehlen, diese Anreicherung auf so vielen Seiten wie möglich vorzunehmen. Mit der Voraussetzung, dass auf der Seite auch die dementsprechenden Informationen vorliegen.

Darüber hinaus empfehlen wir, so viele Informationen über die Keys aufzunehmen, wie auf der aktuellen Seite vorliegen. Hierbei können unterschiedliche Informationen auf den verschiedenen Seiten aufgenommen werden. Das könnten bspw. der Produktpreis auf Produktseiten oder die Anzahl der Artikel im Warenkorb auf der Warenkorbseite sein.

Eine kleine Auswahl von Keys haben wir hier aufgelistet:

*GET-Parameter oder auch URL-Parameter genannt sind Informationen, welche an eine URL angehangen werden. Diese bestehen immer aus einem Key (Schlüssel) und einem Value (Wert). Ein Beispiel wäre: https://easy-m.de?key=value&key2=value2